Blog
In unserem Blog finden Sie Anregungen, Erfahrungen und Wissenswertes rund um Natur und Naturpädagogik. Wir zeigen, wie die Natur zum Lern- und Erlebnisraum wird, der die persönliche und soziale Entwicklung auf vielfältige Weise unterstützt. Entdecken Sie praxisnahe Tipps, die für die Schönheit und Vielfalt der Natur begeistern und Lernen nachhaltig fördern können.
Auch im Januar lässt sich in der Natur noch einiges entdecken – sogar Pilze. Der Birkenporling (Fomitopsis betulina) ist ein besonders spannender Fund, der als Grundlage für einen Heiltee dienen kann.
Ein Teamtag in der Natur bietet einen klaren Perspektivwechsel vom Kita-Alltag und macht Platz im Kopf. In einem offenen, natürlichen Umfeld können Teammitglieder in interaktiven und kommunikativen Situationen ihre Teamfähigkeit, Kommunikation und Problemlösungsstrategien erproben und weiterentwickeln.
Die Rucksackschule ist ein Modell der Naturpädagogik und Umweltbildung, das als „Draußenschule“ (Outdoor-Education) konzipiert ist. Das Hauptmerkmal ist der weitgehende Verzicht auf ortsfeste Einrichtungen und technische Medien zugunsten einer unmittelbaren Interaktion mit der Landschaft.
Der Sächsische Bildungsplan sieht Kinder als eigenständige Individuen, die Ressourcen und Fähigkeiten mitbringen und ihre Entwicklung in Selbstbildung und Auseinandersetzung mit der Umwelt beeinflussen. In diesem Zusammenhang ist Naturpädagogik kein bloßes Zusatzangebot - sie ist vielmehr ein hocheffizientes Setting für genau diese Prozesse und Erfahrungen.
Das Freigelände einer Kita darf nicht nur eine schöne und pflegeleichte Außendekoration sein. Es soll vielmehr Motor für kindliche Entwicklung sein und zu einem verbindenden Element zwischen Pädagogik, Natur und Kreativität werden. Wer Kinder an Planung und Umsetzung beteiligt, schafft nicht nur spannende Spielorte, sondern Lernräume, die nachhaltig wirken.
Der Begriff Risky Play beschreibt Spielhandlungen von Kindern, die mit einem wahrnehmbaren Risiko verbunden sind – also Situationen, in denen Kinder sich selbst herausfordern, sich möglichen Gefahren aussetzen und in denen ein gewisser Nervenkitzel oder Kontrollverlust erlebt wird. Kinder suchen solche Erfahrungen aktiv.
Es haben sich verschiedene pädagogische Ansätze entwickelt, Kinder und Erwachsene wieder in einen bewussten, respektvollen Kontakt mit der Natur zu bringen. Drei davon sind besonders bekannt: Naturpädagogik, Waldpädagogik und Wildnispädagogik. Obwohl sie sich in vielen Zielen ähneln, unterscheiden sie sich in ihren Methoden, Schwerpunkten und Zugängen zur Natur.
Die Rucksackschule Dresden versteht sich als Naturschule bzw. Draußen-Schule. Eine Naturschule basiert auf der Grundidee, dass Lernen durch unmittelbare Erfahrung und im Einklang mit der natürlichen Umgebung intensiv und nachhaltig erfolgt. Aus diesem Grund unterhalten wir keine Unterrichtsräume, alle unsere Veranstaltungen finden in der freien Natur statt.
Naturpädagogik zielt darauf ab, die Verbindung zwischen Mensch und Natur zu stärken oder neu zu schaffen – besonders in einer Zeit, in der immer weniger Kinder regelmäßig in der Natur spielen und lernen. Für viele Kinder gehören Naturerlebnisse und das Spielen im Freien nicht mehr selbstverständlich zum Alltag.
