Handelndes Lernen

Naturpädagogik ohne Natur ist undenkbar. Es liegt nahe, das von John Dewey im ausgehenden 19. Jahrhundert entwickelte handelnde Lernen ("Learning by doing") als übergreifende Methode der Naturerfahrung und -pädagogik einzusetzen.

Einheit von Lerninhalten und Lernmethode

Der Grundgedanke handelnden Lernens läßt sich in einem Satz zusammenfassen: Lerninhalte und -methoden müssen eine Einheit bilden. Es ist auf dem Feld der Naturpädagogik keine bessere Lernumwelt vorstellbar als die Natur selbst. Deshalb stehen in allen unseren Angeboten das eigene Tun der Teilnehmer und die unmittelbare Naturerfahrung im Mittelpunkt.

Unmittelbare Erfahrung

Die Kombination der verschiedenen Sinneseindrücke im direkten Kontakt mit der Natur im Zusammenspiel mit dem eigenen Tun vermitteln starke, unmittelbare Eindrücke. Gerade in unserer Zeit, in der immer mehr Eindrücke nur vermittelt über Medien und nicht mehr unvermittelt über das eigene Tun an uns herangetragen werden, muß man einer nicht-entfremdeten Auseinandersetzung mit der Umwelt mehr Aufmerksamkeit widmen. Das unmittelbare Erleben von Natur ermöglicht ein nachhaltiges und authentisches Lernen und Erfahren.

Lernort

Die Konsequenzen, die sich daraus für den Lernort ergeben, liegen auf der Hand: Naturpädagogik gehört nach draußen, in den direkten Kontakt mit der Natur. Alle unsere Angebote finden vollständig in der Natur unter freiem Himmel statt. Wir verzichten bewußt so weit als möglich auf den Einsatz nicht-natürlicher Lehrmittel und Materialien, um den Kontakt mit der natürlichen Umwelt so authentisch und unverbaut als möglich herstellen zu können.