Flow Learning

Das Konzept des Flow Learning wurde in den 1980er Jahren von Joseph Cornell, einem amerikanischen Naturpädagogen, entwickelt. Die Methode wird eingesetzt, um in einer Veranstaltung einen Spannungsbogen aufzubauen, der die Teilnehmer Schritt für Schritt zu enem tiefen Naturerlebnis führt.
Veranstaltungen, die auf dem Ansatz des Flow Learning basieren, laufen in vier Phasen ab:

Begeisterung wecken

Die Begeisterung der Teilnehmer ist die Voraussetzung schlechthin für eine gelungen Veranstaltung, läßt persönliches Interesse und Aufnahmefähigkeit entstehen. Diese Phase dient dem Kennenlernen und der Bündelung von Aufmerksamkeit und Energie auf das Thema.

Konzentriert Wahrnehmen

In der zweiten Phase wird - meist durch Konzentration auf nur einen Sinn - die Begeisterung auf eine Punkt fokussiert. Es entwickeln sich zunehmend Ruhe und Aufnahmefähigkeit.

Unmittelbare Erfahrung

Energie und Aufmerksamkeit sind jetzt gebündelt. Sie ermöglichen eine direkte und nachhaltige Naturerfahrung, die über Wissen und Fakten weit hinausgeht.

Andere an den Erfahrungen teilhaben lassen

In der letzten Phase findet eine Reflexion des Erlebten statt. Das Teilen der Erfahrungen und ihre Rückbindung in die Gruppe stärken den Lerneffekt.

Als Grundlage dieser vier Phasen hat Joseph Cornell fünf Grundsätze für die naturpädagogische Arbeit formuliert: